Geschichten rund um Pferd und Hund

Sicherheit beim Reiten

Der Reitsport gehört vielleicht nicht zu den gefährlichsten Sportarten, aber man sollte die Gefahr auch nicht unterschätzen. Gerade im täglichen Umgang mit den Tieren vergisst man schnell, das der Reitsport mit allerhand Gefahrenquellen versehen ist.
Jedoch kann man durch das Beachten von ein paar „Kleinigkeiten“ das Risiko eines Unfalls und die gesundheitlichen und auch finanziellen Folgen einschränken. Gemeint ist hier vor allen Dingen die richtige Schutzkleidung.

Zum Reiten gehört in erster Linie (neben dem Reitpferd) ein hochwertiger Sicherheitsreithelm.

Reithelm

Leider müssen nämlich immer noch viele Reiter nach einem Unfall mit schweren Kopfverletzungen behandelt werden. Ein guter Sicherheitsreithelm sollte der Sicherheitsnorm C.E. EN 1384 entsprechen. Der Helm sollte passen (fest sitzen, nicht wackeln, aber auch keine Druckstellen verursachen) und stets (immer) mit dem Kinnriemen gesichert werden. Was hilft Ihnen der beste Helm, wenn er beim Galoppieren in Richtung Gebüsch verschwindet?
Anmerkung: Im Falle eines Unfalls hat man sicherlich auch weniger Ärger mit der Unfallversicherung, wenn man die korrekte Nutzung von Sicherheitskleidung und insbesondere Sicherheitsreithelm nachweisen kann.

Darüber hinaus sollte man an seinen Rücken denken, wenn man nicht wie Supermann enden will (Christopher Reeve war nach einem Reitunfall querschnittsgelähmt). So schlimm muss es nicht kommen, wenn man eine Sicherheitsweste mit entsprechenden Protektoren benutzt. Die Weste sollte der Norm EN 13158-2000 entsprechen.

Was vielen Reitern bewusst ist, was aber im täglichen Reiterleben leicht vergessen wird, sind die Handschuhe. Nicht nur, das man seine Hände besser vor Witterungseinflüssen und sonstigen mechanischen Einflüssen schützt. Auch im Falle eines unvorhergesehenen Ereignisses (es muss ja nicht immer ein Unfall sein) erweisen einem Handschuhe einen großen Dienst. Denken Sie einfach mal daran, wie oft Ihnen schon einmal ein Führstrick oder Zügel durch die Hände „gesaust“ ist. Ich persönlich bin ein großer Handschuhfan. Selbst beim Misten oder sonstiger Arbeit am Stall trage ich Handschuhe. Warum soll ich meine Hände nicht schonen? Besser geschont als hinterher mit reichlich Pflegeprodukten die Hautschäden zu behandeln.

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