Geschichten rund um Pferd und Hund

Tag: Stallbetreiber

Die richtige Weidegemeinschaft ist von unschätzbarem Wert.

Artgerechte Haltung von Pferden bedeutet im Bezug auf die Weide eine harmonische Weidegemeinschaft anzustreben. Leichter gesagt als getan wird sich jetzt der ein oder andere denken. Richtig, zumal man als Einsteller nur bedingt Einfluss auf die organisatorischen Abläufe am Stall hat.
In erster Linie haben Sie als Halter die Aufgabe, Ihr Pferd vor den anderen Pferden (und manchmal auch vor anderen Menschen) zu schützen. Zumindest sofern es noch nicht in die Weidegemeinschaft integriert ist. Aber auch das Gegenteil kann der Fall sein. Besitzen Sie ein ranghohes Tier oder eines, welches die anderen auf der Weide malträtiert, müssen Sie die Verantwortung übernehmen und die restliche Herde schützen. Wir sind als Menschen hier besonders gefragt.
Am einfachsten gestaltet sich die ganze Angelegenheit, wenn man es mit einem erfahrenen Stallbetreiber zu tun hat. Der wird nämlich bereits beim Bestücken der Weiden auf die individuellen Charaktere der einzelnen Tiere Rücksicht nehmen. weiterlesen… »

Giftiges Heu

Kann man Heu und Silage unbedenklich verfüttern? Oder muss man fürchten, sein Pferd mit Giftpflanzen zu belasten?
Zur Zeit wird mal wieder vor Giftpflanzen im Heu gewarnt. Das Problem beim Heu ist (bitte nicht lachen) der getrocknete Zustand. Denn getrocknete Pflanzen riechen und schmecken eben vollkommen anders als frische Pflanzenteile. Das ist für uns Pferdeliebhaber nicht unbedingt eine weltbewegende Neuheit. Wer hat nicht schon mal genüsslich geschnuppert, wenn frisches Heu geliefert (oder gepresst) wurde?
Aber gerade zur Heuernte ist die Giftigkeit von vielen Giftpflanzen (Jakobskreuzkraut, Herbstzeitlose und Eisenhut) besonders hoch. Auf der Weide haben die Tiere zumindest noch die Möglichkeit einen Bogen um diese Pflanzen zu machen. Im Heu dagegen weiterlesen… »