Geschichten rund um Pferd und Hund

Tag: Hufschutz

Tuff Stuff für den Huf

Es gibt ja leider immer noch Reiter und Pferdehalter, die diverse Fette und Öle als Pflegemittel für die Hufe Ihres Reittieres nutzen. Und es soll sogar noch ein paar Unverbesserliche geben, die sogar noch Teer verwenden. Um es mal ganz klar zu sagen, Fett und Öl kann man gut zur Lederpflege verwenden und Teer gehört unter die Reifen Ihres Autos. Aber nicht auf die Hufe von Ihrem Liebling. Wer sich ein bisschen tiefer mit dem Sinn bzw. Unsinn solcher Mittel beschäftigen möchte, den kann ich meinen (bereits etwas älteren) aber immer noch aktuellen Artikel über Hufpflegemittelchen empfehlen.

Zur Förderung des Hornwachstums (nicht zur Pflege des Horns!) kann ich nach wie vor Lorbeeröl wärmstens empfehlen. Zur Pflege des Horns gibt es seit einiger Zeit von Mustad das Tuff Stuff. Dieses Pflegemittel weiterlesen… »

Schwere Entscheidung, Marquis oder besser Renegades

Ich hatte ja schon davon berichtet (marquis®supergrip oder Renegades), dass wir mit den Renegades hinten nicht so zufrieden sind, da sich die Hufschuhe ständig verdrehen. Vorne sitzen Sie sicher und gut. Hinten neigt unsere Dinah zum drehen und da halten die Renegades einfach nicht richtig.

Aus lauter Frust und weil wir es auch einfach mal ausprobieren wollten, hatten wir uns für ein Paar Marquis als Alternative entschieden. Meine erste Begeisterung hat sich mittlerweile gelegt. 🙁

Das Hauptproblem sehe ich in der geschlossenen Bauart. Fremdkörper, die sich einmal in den Schuh verirrt haben, kommen da nicht mehr raus. Die Renegades sind ja hinten unter dem Ballenhalter offen, so dass dieses Problem gar nicht erst entsteht. Bei den Marquis waren schon nach ein paar Schritten auf Schotter die ersten Steine im Schuh. Und wie sich Steine im Schuh anfühlen wissen ja auch wir Menschen aus Erfahrung. Das wollte ich meinem Pferd nicht zumuten.

Apropos Zumuten. Das Aufpumpen mit der Luftpumpe hat mir zu Anfang nicht viel ausgemacht. Aber mittlerweile geht mir das auch ganz schön auf den Zeiger. Wenn man vorher Renegades hatte, ist man da schon etwas verwöhnt. Die muss man zwar einmalig einstellen (sicherlich auch etwas friemelig) aber dafür ist das An- und Ausziehen der Schuhe ein Klacks. Jetzt sind wir es hinten leid, Dinah bekommt einen aufgeklebten Hufschutz. Der Vorteil als Hufpfleger ist, dass wir das selber machen können. Daher halten sich die Kosten in Grenzen. In einigen Monaten, wenn wir genügend Erfahrungen gemacht haben, werde ich an dieser Stelle berichten.

An den Vorderhufen werden wir noch die Renegades nutzen, da die dort gut halten und sich als praktisch erwiesen haben.

marquis®supergrip oder Renegades

Seit etlichen Jahren benutzen wir die Renegade Hufschuhe. Wir waren damals über Empfehlungen zu dieser Marke gekommen und stets zufrieden. Als Hufpfleger aber auch durch unseren Onlineshop haben wir mittlerweile recht umfangreiche eigene Erfahrungen mit den Renegades gemacht und können auch auf das Feedback unserer Kunden zurückgreifen. Und siehe da, es ist nicht alle Gold was glänzt.

Positiv kann man sicherlich vermerken, dass die Renegades optisch ansprechend und in verschiedenen Farben erhältlich sind. Auch am Sitz gibt es im Grunde wenig zu bemängeln. Von verlorenen Hufschuhen haben wir in diesem Zusammenhang noch nichts gehört. Allerdings ist zur Zeit (trotz gegenteiliger Versprechungen) immer noch bei der Größe 2WW Schluss. Wer etwas größeres braucht, der kann sich von den Renegades sofort verabschieden. An der Haltbarkeit der Renegades ist prinzipiell nichts auszusetzen. Wenn aber wirklich mal etwas entzwei geht, dann kommt es drauf an. Etliche Teile sind austauschbar. In erster Linie die Klettbänder sowie die Stahldrähte, aber auch der Ballenhalter weiterlesen… »

Barhuf, eine neue Mode?

Mitnichten ist die Barhufhaltung bei Pferden etwas Neues. Im Gegenteil, wir brauchen ja nur mal an unsere Kindheit denken. Jeder hat ja wohl mal Cowboy und Indianer gespielt (und sei es an der PS) und weiß daher, Cowboys benutzen Hufeisen, Indianer haben Mustangs und brauchen keine Hufeisen. Aber lassen Sie uns doch jetzt mal etwas ernsthafter an die Sache rangehen:
Letztens habe ich mit einem Kunden aus Österreich telefoniert. Anlass des Gespräches war die krampfhafte Suche des Kunden nach Renegate Hufschuhen, die zur Zeit relativ schlecht zu bekommen sind (ich habe mir jetzt etliche „auf Lager“ bestellt, mal sehen wann die kommen und wie lange die ausreichen?).
Aber interessant fand ich an dieser Stelle, das er seit mehr als 20 Jahren seine Pferde ohne Eisenbeschlag hält. Und um dem Ganzen noch eines drauf zu setzen, etliche Jahre hat er Fiaker weiterlesen… »

Ist das Hufeisen noch zeitgemäß?

Aber sicher doch. Zur Zeit werden zwar viele Pferde aus sehr praktischen Überlegungen auf Barhuf umgestellt. Das bedeutet allerdings nicht, das das Hufeisen ausgedient hat. Wer aus Bequemlichkeit oder anderen Gründen temporäre Hufschutz ablehnt, dem bleibt ja nur noch der permanente Hufschutz. In diesem Bereich gibt es zwar zahlreiche Variationen, aber das Prinzip ist immer das gleiche. Egal ob es sich um einen Kunststoffbeschlag, einen Alubeschlag (Spaßvögel nennen es auch Alueisen, was ja ein Widerspruch in sich ist), einen Duplobeschlag oder einfach das traditionelle Hufeisen handelt, es wird ein langlebiger und dem Abrieb wiederstehender Hufschutz dauerhaft am Huf befestigt. Bis zum nächsten Beschlagstermin hat man dann (sofern nichts unvorhergesehenes dazwischen kommt) Ruhe. Insbesondere das für viele Reiter lästige An- und Ausziehen der Hufschuhe entfällt.
Für weitere Informationen verweise ich auf auf einen von mir verfassten Artikel zu diesem Thema, den Sie hier nachlesen können. Und wie immer freue ich mich über ein (positives) Feedback.