Geschichten rund um Pferd und Hund

Erkältungsgefahr am Reitstall

Als Reiter und Pferdehalter sind wir alle ja besonders häufig an der frischen Luft. Dadurch werden zwar die Abwehrkräfte des Körpers mobilisiert aber bei Schmuddelwetter ist die Erkältungsgefahr auch besonders hoch.
Das eine Erkältung im Anmarsch ist, merkt man sehr deutlich daran, das die Nase läuft, man von Husten geplagt ist und es im Hals kratzt. Viele Leute meinen fälschlicherweise, das wäre eine Grippe. Dem ist aber nicht so. Eine Grippe ist wesentlich gefährlicher als eine Erkältung, unter anderem mit Fieber und Gliederschmerzen verbunden und tritt meist sehr schnell und sehr stark auf. Während eine einfache Erkältung langsam beginnt und die Beschwerden auch ohne Behandlung wieder abklingen.
Übertragen wird die Erkältung durch die allseits bekannte Tröpfcheninfektion. Die Viren werden von erkrankten Personen verbreitet. Diese husten die Viren aus, so das die Viren anschließend stundenlang in der Atemluft verbleiben. Auch Gegenstände werden so für Stunden durch Viren kontaminiert. Daher ist es auch aus gesundheitlichen Aspekten nicht sinnvoll die Hand beim Husten vor den Mund zu halten. Denn dann ist die Hand mit Viren verseucht und der nächste, dem man die Hand schüttelt, steckt sich an. Besser ist es Einmaltaschentücher aus Papier zu benutzen und diese nach einmaliger Benutzung zu entsorgen. Und am Stall oder der freien Natur ist es am besten, sich in Richtung Feld oder Wald zu drehen und dann zu husten oder zu niesen. Besser einen Baum anniesen als den Besitzer des Pferdes aus der Nachbarbox.
Was tun wenn man sich angesteckt hat? Viel ist dann nicht mehr drin. Am besten man schaltet einen Gang runter und gönnt seinem Körper ein wenig Ruhe auf der Couch oder im Bett. Dazu einige heiße Getränke wie Tee oder heiße Zitrone. Um die Beschwerden ein wenig zu lindern kann man sich aus der Apotheke auch ein Erkältungsmittel besorgen. Ich persönlich empfehle da aber lieber den Gang zum Arzt. Dann kann man sicher sein, das es nichts „ernstes“ ist und außerdem hat der Fachmann sicherlich auch etwas wirkungsvollere Präparate zur Hand.
Vorbeugend sollte man sich beim ab jetzt vorherrschenden Schmuddelwetter warm und trocken anziehen. Ein durchgefrorener Körper kann den Viren eben nicht so leicht Paroli bieten wie ein warmer, ausgeruhter Körper. Und eine gesunde, ausgewogene Ernährung kann sicherlich auch nicht schaden.
Mein Geheimrezept kann ich Ihnen (entgegen dem Rat der Ärzte) auch noch geben. Heißer Grog mit Kandis und danach ins Bett. Bei mir hilft das immer total gut. Glühwein vollbringt hier übrigens auch Wunder 😉 .

Noch keine Kommentare.

Kommentar hinterlassen

*wird nicht angezeigt

XHTML erlaubte Tags: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>