Geschichten rund um Pferd und Hund

Archiv: April 2011

Frühlingszeit ist Hufrehezeit

Frühlingszeit ist Hufrehezeit

Auch auf die Gefahr hin das man mir Wiederholungen vorwirft muss ich doch jetzt im Frühjahr noch einmal eindringlich auf das Anweiden hinweisen. Bis vor einigen Jahren war ich ernsthaft der Meinung, dass darüber heutzutage jeder Pferdehalter, Reiter und vor allen Dingen die Stallbetreiber Bescheid wissen. Leider ist dem nicht so. Als Hufpfleger sieht man im Frühjahr immer wieder Pferde mit einem akuten Reheschub bzw. wird als Hufpfleger telefonisch um Rat gebeten.

Bei Hufrehe handelt es sich um eine Entzündung der Huflederhaut. Ohne Behandlung löst sich die Hufkapsel von der Lederhaut. Daher ist SOFORTIGES Handeln notwendig. Und mit sofortigem Handeln meine ich nicht irgendwelche Hausmittel anzuwenden oder den Tierheilpraktiker zu rufen, sondern SOFORT den Tierarzt zu verständigen. Sagen Sie auch am Telefon dem Tierarzt bzw. der Tierarzthelferin, dass die Vermutung von Hufrehe besteht. Nicht das Sie auf Grund eines Mißverständnisses erst einen Termin in ein paar Tagen erhalten. Dann ist es zu spät!!!

Nach diesen eindringlichen und wichtigen Worten aber mal ein paar kleine Tipps weiterlesen… »

Tierärzten kontrollieren

Über die Fortschritte der Humanmedizin während der Menschheitsgeschichte habe ich ja bereits berichtet (http://jagato.de/artikel/2010/10/20/was-bringt-die-medizin/). Diesmal habe ich mir vorgenommen mal unsere Tierärzte unter die Lupe zu nehmen. Als Pferde- und Hundehalter, aber auch durch meine berufliche Tätigkeit als Hufpfleger, habe ich regelmäßig Kontakt zu unterschiedlichen Tierärzten und kann mir somit schon eine fundierte Meinung bilden.

Gerade die Kosten für den Tierarzt, die ja in der Regel nicht die Krankenversicherung übernimmt, läppern sich nämlich ganz schön zusammen. Nicht das ich den Halbgöttern in Weiß die Butter vom Brot nehmen möchte. Aber Preisdifferenzen die schon durch die Gebührenordnung weiterlesen… »

Tiermedikamente online bestellen

Letztens suchte ich eine günstige Bezugsquelle für EFFIPRO. Und dabei bin ich auf die Idee zu diesem Artikel gekommen. Denn Geld sparen wir ja nicht nur seit Geiz geil ist alle ganz gerne. Zumal der Reitsport sowieso schon ein teures Hobby ist.

Bei diesem Medikament speziell für Hunde handelt es sich um eine Flüssigkeit gegen Zecken und Flöhe, die dem Hund in das Nackenfell geträufelt wird. Das Medikament wird sodann durch die Haut aufgenommen und hilft meiner Beobachtung nach recht zuverlässig gegen die kleinen Plagegeister.

Empfohlen wurde mir das Medikament von meiner Kleintierärztin, die regelmäßig für/an unseren/m Hund tätig ist. Prinzipiell bin ich mit unserer Kleintierärztin recht zufrieden, der Preis von 10,35 € für eine einzige Ampulle (wirksam für einen Monat, danach das gleiche nochmal) schreckte mich dann doch etwas ab. Jeden Monat gut 10 Eumel, nur damit mein Hund vor Flöhen und Zecken geschützt ist, ist mir die Sache schon wert. Allerdings bestelle ich meine menschlichen Medikamente bei einer Onlineapotheke. Was lag folglich näher, als bei der sowieso anstehenden Sammelbestellung für die Familie mal für den Hund ebenfalls nachzuschauen. Und siehe da, ohne großes Suchen habe ich das Medikament für Bronco zum Preis von 25,89 € für vier Ampullen (Einzelpreis 6,47 €) mitbestellt. Das ist fast der halbe Preis!
Ähnlich verhält es sich mit anderen, frei verkäuflichen Medikamenten. Für unser Pferd benötigen wir ab und an Traumeel sowie APIS Mellifica Tabletten. Für 200 Stück Apis D 30 habe ich im letzten Dezember 13,89 € und für 250 Tabletten Traumeel 19,59 € bezahlt. Die Preise, die der Tierarzt oder die Apotheke an der nächsten Ecke dafür nimmt, kann ich nicht mehr sagen. Aber der interessierte Pferdehalter wird wahrscheinlich wissen, wie der aktuelle Preis beim Tierarzt ist. Als ich damals die Entscheidung fällte, die Tabletten online zu beziehen, war der Preisunterschied schon sehr deutlich.

Fazit: Der Einkauf in einer Onlineapotheke ist nicht nur für den chronisch Kranken interessant, sondern auch Tierhalter können hier eine Menge Geld sparen.

Brandzeichen müssen doch nicht sein

Originalbeitrag vom 02.10.2010
Ich bin auf Grund meiner frühkindlichen Erziehung sehr tierlieb. Meine Eltern und Großeltern haben immer darauf geachtet, das ich vernünftig mit Tieren umgegangen bin. Einer der Sprüche, die ich von meiner Großmutter immer zu hören bekam war, auch Tiere haben ein Herz und spüren Schmerzen.
Leider ist diese Einstellung bei den Pferdezüchtern (noch) nicht weit verbreitet. Warum sonst werden immer noch Pferde mit Brandzeichen verletzt? Spätestens seit die Tier gechipt sind, kann man die Herkunft doch sehr genau überprüfen. Ein Brandzeichen ist da wirklich nicht mehr notwendig. Bestensfalls noch als Markenzeichen und Werbeträger. Aber dafür Tiere zu quälen widerspricht meiner innersten Auffassung auf’s entschiedenste. Leider bin ich zu „klein“ um daran etwas zu ändern. Und solange die Pferde mit Brandzeichen weiterlesen… »