Geschichten rund um Pferd und Hund

Archiv: Mai 2011

Unfallrisiko Pferd – Pferde richtig führen

Über Sicherheit beim Reiten und beim allgemeinen Umgang mit Pferden habe ich ja schon mehrfach berichtet, weil es für mich ein wichtiges Thema ist. Und die Unfallzahlen geben mir in meiner Einschätzung vollkommen recht. Die richtige Reitausrüstung (Reithelm, Protektoren, usw.) ist sicherlich wichtig, aber mir geht es an dieser Stelle um etwas ganz anderes.

Und zwar ist gestern bei uns am Stall mal wieder ein (zum Glück kleiner) Unfall passiert. Eine erfahrene, langjährige Reiterin hat Ihr Pferd vom Reitplatz über eine schmale, aber öffentliche Straße zurück zum Stall geführt. Man sieht mal wieder, Alter und Erfahrenheit schützen nicht immer. Leider ist es zu menschlich, dass sich der tägliche Trott einschleicht und man unvorsichtig wird.

Was ist passiert? Die Pferdebesitzerin führte Ihr Pferd ordnungsgemäß auf der rechten Seite. Von hinten kamen weiterlesen… »

marquis®supergrip oder Renegades

Seit etlichen Jahren benutzen wir die Renegade Hufschuhe. Wir waren damals über Empfehlungen zu dieser Marke gekommen und stets zufrieden. Als Hufpfleger aber auch durch unseren Onlineshop haben wir mittlerweile recht umfangreiche eigene Erfahrungen mit den Renegades gemacht und können auch auf das Feedback unserer Kunden zurückgreifen. Und siehe da, es ist nicht alle Gold was glänzt.

Positiv kann man sicherlich vermerken, dass die Renegades optisch ansprechend und in verschiedenen Farben erhältlich sind. Auch am Sitz gibt es im Grunde wenig zu bemängeln. Von verlorenen Hufschuhen haben wir in diesem Zusammenhang noch nichts gehört. Allerdings ist zur Zeit (trotz gegenteiliger Versprechungen) immer noch bei der Größe 2WW Schluss. Wer etwas größeres braucht, der kann sich von den Renegades sofort verabschieden. An der Haltbarkeit der Renegades ist prinzipiell nichts auszusetzen. Wenn aber wirklich mal etwas entzwei geht, dann kommt es drauf an. Etliche Teile sind austauschbar. In erster Linie die Klettbänder sowie die Stahldrähte, aber auch der Ballenhalter weiterlesen… »

Reitplaketten sichern Reitwege

Wenn Sie sich schon länger dem Reitsport verschrieben haben, ist es Ihnen sicherlich schon aufgefallen. Es gibt immer weniger Reitwege in den Wäldern. Und für diejenigen denen es egal ist, oder sowieso alles besser wissen habe ich erst einmal die Fakten zusammengetragen. In NRW (das ist nämlich von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich) dürfen Sie auf entsprechend gekennzeichneten Waldwegen reiten. Auf der Flur (landwirtschaftliche Nutzflächen sowie Wiesen und Lichtungen) ist das Reiten prinzipiell erlaubt, sofern es nicht ausdrücklich verboten ist. Voraussetzung sowohl im Wald als auch auf der Flur ist die Kennzeichnung der Pferde mit einer Reiterplakette. Für diese zahlen wir im Kreis Recklinghausen 30,50 € für unser privates Reitpferd.

Zurück zum Thema. Im Wald gibt es immer weniger gekennzeichnete Reitwege. Wie kommt das nur. Ganz einfach, es gibt leider immer mehr Reiter und Pferdehalter, die meinen die paar Euro im Jahr sparen zu können. Was glauben Sie, was ich im Freundes und Bekanntenkreis aber auch von Kunden schon für tolle Ausreden gehört habe. Am besten gefällt mir die Ausrede eines ehemaligen Stallkollegen, der doch ernsthaft meinte, so selten wie er ausreite, lohne sich die Plakette nicht. Die gefällt mir am besten, weil genau dieser Kollege ständig allen Einstellern in den Ohren lag, ob nicht jemand Lust hätte mit Ihm zusammen auszureiten. Wie so oft im Leben wird das Gesagte durch die Realität ad absurdum geführt.

Aber egal ob man nur einige Male im Jahr oder regelmäßig unterwegs ist, die Reiterplakette sollte eigentlich dran sitzen. Denn nur wenn sich entsprechend viele Reiter bei der Stadt für die Plakette anmelden, haben die Verantwortlichen auch genug Rückendeckung um sich für mehr Reitwege einzusetzen. Je weniger Reiterplaketten ausgegeben werden, desto geringer ist die Notwendigkeit Reitwege zu pflegen oder zusätzlich anzulegen. Die Folgen kennen wir alle: Immer weniger nutzbare Reitwege.