Geschichten rund um Pferd und Hund

Futterzusätze oder Huffestiger

Immer wieder werden zur Stärkung der Hufe diverse Futterzusätze angeboten. Abgesehen davon, dass die meisten unserer Freizeitpferde sowieso schon im Verhältnis zur täglichen Bewegung über ernährt sind halte ich nicht viel von diesen Zusätzen. Futterzusätze sind immer dann notwendig, wenn essentielle Nährstoffe fehlen. Denn dann folgen Mangelerscheinungen, die sich auch auf den Huf und sein Wachstum auswirken können. Aber bis dahin ist es ein langer Weg, das ist keine kurzfristige Sache. Denn die Futterzusätze haben nur auf die Neubildung und die Qualität des Horns während der Neubildung Einfluss. Unterhalb des Kronenrandes haben wir nur noch totes Material ähnlich unseren Fuß- und Fingernägeln. Dieses Horn kann man durch Futterzusätze nicht mehr verändern. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche und nicht zu reichliche Ernährung, dann kann man sich meiner Ansicht nach die Zusätze sparen. In Hinblick auf positive Einflüsse auf das bestehende Horn sind Futterzusätze sinnlos.

Andererseits sollte man nicht außer Acht lassen weiterlesen… »

Verladen, oder Wie ich mein Pferd sicher auf den Hänger führe!

Aus gegebenen Anlaß hier mal ein paar Tipps, wie man sich (und seinem vierhufigen Kollegen) das Leben (und insbesondere Hängerfahren) einfacher gestalten kann. Zudem gehört das Thema ja auch mit zum Reitsport. Die folgende Aufzählung ist sicherlich nicht komplett. Das ein oder andere funktioniert vielleicht auch nicht bei jedem Pferd. Aber die Summe der Ratschläge sollte das Verladen einfacher und angenehmer machen.

1. Erste Bürgerpflicht: Immer cool bleiben. Die meisten Leute haben Probleme mit Ihrem Pferd, wenn sie selbst nervös, aufgeregt oder sonst irgendwas sind. Also: Keep Cool! Denn damit vermittelt man dem Pferd, weiterlesen… »

Renegade Hufschuhe einstellen (Kabel justieren)

Wenn Ihre Renegades nach dem Anziehen so wie auf den folgenden Bildern aussehen, sollten Sie unbedingt die Kabel justieren. weiterlesen… »

Lebensdauer der Renegade Hufschuhe erhöhen

Auch Hufschuhe benötigen so wie alles andere Reitsportzubehör ein wenig Pflege. Das man nach dem Gebrauch grobe Verschmutzungen mit der Bürste oder auch dem Wasserschlauch entfernt sollte eigentlich selbstverständlich sein. Auch ein guter Kunststoffreiniger mit Imprägnierungseigenschaften kann sicherlich nicht schaden. Obwohl das meiner Erfahrung nach mehr dem Aussehen der Hufschuhe als der Haltbarkeit dient.

Sinnvoll ist es aber auf jeden Fall besondere Augenmerk auf die Stahlkabel zu richten. Denn an den Stellen, an denen das Kabel seitlich weiterlesen… »

Hufe ausmessen

Spätestens wenn man sich ein paar Hufschuhe zulegen möchte, kommt die unausweichliche Frage auf den Tisch, wie man denn die richtige Größe ermitteln soll. Daher hier mal eine kurze Anleitung:

Prinzipiell sollte der Huf für die Ermittlung der Größe frisch bearbeitet worden sein. Nach Möglichkeit sollte die Bearbeitung nicht länger als eine Woche zurück liegen. Gemessen wird immer an der Außenkante (Außenmaß). weiterlesen… »

Stacheldraht immer noch beliebt beim Weidebau

Und leider nicht nur in diesem Bereich wie ich zu meiner großen Überraschung in der letzten „Mein Pferd, April 2012“ las. Unter der Überschrift „Experten fordern Stacheldrahtverbot“ las ich zu meiner großen Verwunderung, das das Veterinäramt Pferdehaltern die Nutzung von Stacheldrahtumzäunungen verbieten kann. Die feine Betonung liegt auf dem Wort „kann“. Liegt also offensichtlich auch noch im Ermessensspielraum des jeweiligen Mitarbeiters. Ich persönlich war doch wirklich so naiv zu glauben, dass Stacheldraht mittlerweile vollkommen verpönt sei. Denn nicht nur Pferde, sondern auch Kühe, Wildtiere und natürlich weiterlesen… »

Warum man Renegades einstellen soll

Die Firma Lander warnt auf Ihrer Internetseite davor die Klettbänder der Zehenriemen zu manipulieren. Da die Seite natürlich in englisch verfasst ist und daher nicht jedem die Informationen zugänglich sind, erlaube ich mir mal die Fakten zusammenzustellen.

Und zwar geht es darum, dass die Renegades ja durch die Stahlkabel vorne in der Kabelklemme justiert werden. Wenn dies korrekt weiterlesen… »

Es gibt auch tierliebe Jäger

Jägern stehe ich persönlich recht kritisch gegenüber. Das ganze Gerede von wegen Tierhege und Tierpflege habe ich noch nie so richtig geglaubt. Und seit ich eigens im Wald angelegte Felder mit Runkeln und anderen Futtermitteln mit eigenen Augen gesehen habe, mit direkt daneben dem Hochsitz, braucht mir kein Jäger mehr mit Tierliebe kommen. Klar werden die Tiere im Winter gefüttert. Aber doch nicht aus Tierliebe sondern nur, um den Bestand hoch zu halten und die Tiere an bestimmte Futterstellen zu gewöhnen. In der nächsten Jagdsaison weiterlesen… »

Bitte keine Flexileine

Auch als Nichthundehalter werden Sie wahrscheinlich wissen was man unter dem Begriff Flexileine versteht. Das sind diese aufrollbaren Hundeleinen, meist zwischen 5 und 10 Metern lang (aber auch noch länger), die man auf Knopfdruck aufrollen, abrollen oder arretieren kann. Der Grundgedanke dieser Leinen ist dem Hund ein Gefühl zu vermitteln, dass dem Freilauf recht nahe kommt und gleichzeitig per Leine die Kontrolle über den Hund zu behalten. Im Grunde mache ich nichts anderes, wenn ich mit unserem Bronco in der Stadt unterwegs bin. Wir benutzen eine leichte, 3 Meter lange Leine. Dadurch muss Bronco nicht die ganze Zeit „bei Fuß“ gehen und kann auch schon mal etwas vor laufen oder zurück bleiben. Ich benötige zwar beide Hände für das Händeln der Leine, das ist bei der Länge aber kein Problem. Zumal ich darauf achte, immer einen direkten Kontakt zu meinem Hund zu halten. Denn ich führe ja in und nicht umgekehrt 😉 . Im Wald, Feld und Wiese benutze ich gar keine Leine, da bekommt Bronco seinen notwendigen, täglichen Freilauf und auch das „bei Fuß gehen“ üben wir hier ohne Leine. weiterlesen… »

Studentin quält Mäuse

Bei der Onlineausgabe der Bild (Zeitung) habe ich gerade einen Artikel gelesen, in dem es um einen Gerichtsprozess gegen eine 29 jährige Studentin ging, die angeblich gegen Geldzahlungen Tier gequält hat. Sie soll etliche Mäuse (und wohl auch andere Tiere) zerquetscht haben sowie mit brennenden Zigaretten gequält haben. Der Ganze wurde dann per Video aufgenommen und an Perverse für viel Geld verkauft.

In was für einer Welt leben wir eigentlich. Sofern die Geschichte wirklich wahr sein sollte (das weiß man bei der Bild ja nie so genau) gehören alle Beteiligten hart bestraft. Nicht nur wegen der Abschreckung. Denn was soll man schon von einer Studentin halten, die 29 Jahre alt ist. Solche verkrachten Existenzen werden mit Sicherheit auch zukünftig keine Bereicherung für unsere Gesellschaft sein. Selbst Studiengänge mit langer Regelstudienzeit haben spätestens mit 25 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen und sind meist schon neben dem Studium oder Studienbegleitend berufstätig.

Statt 10 Jahre zu studieren, der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen, keinen sinnvollen Beitrag für unsere Gesellschaft zu leisten und Ihre Langeweile an wehrlose Tiere auszulassen sollte die junge Dame mal arbeiten gehen. Jeden Tag 8 Stunden an der Supermarktkasse, dann käme sie wahrscheinlich nicht auf so perverse Gedanken.

!!!Igitt!!!